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INFO. Toblach. Dobbiaco. Päpstliche Bulle Bolla papale. Gemeinde der Drei Zinnen Comune delle Tre Cime. Nr. 1 März marzo PDF

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Poste Italiane S.p.A. Spedizione in abbonamento postale 70% NE/BZ Nr. 1 März marzo 2014 Toblach INFO Dobbiaco Gemeinde der Drei Zinnen Comune delle Tre Cime Päpstliche Bulle Bolla papale Inhalt Indice
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Poste Italiane S.p.A. Spedizione in abbonamento postale 70% NE/BZ Nr. 1 März marzo 2014 Toblach INFO Dobbiaco Gemeinde der Drei Zinnen Comune delle Tre Cime Päpstliche Bulle Bolla papale Inhalt Indice Inhalt Indice Titelgeschichte Tema di apertura Dem Kaiser ein päpstliches Papier und dem Dorf ein religiös kulturelles Juwel... 4 All imperatore un papello del papa e al paese un gioiello religioso culturale... 6 Dies & Das Questo e Quello Zur Erinnerung an Lehrer Heinrich Oberhammer... 8 Auch die Kinder vom Kindergarten wollen helfen Ein Erlebnis mit der Feuerwehr Wahlen Der kleine Rabe Maxl besucht Grundschulkinder Weihnachtsmusical der Grundschule Toblach Sich begeistern lassen Neuer Direktor Dr. Stephan Oberrauch Un 2013 intenso e variegato Gruppo giovani Saimo frisch Circolo Culturale Alta Pusteria, Programma Concerto Gospel Gospelabend Skitest für Prothesenträger Ein dreifaches Hoch auf Armin Kamenschek Geburtstag der Neuhaus Mame Jahrgang 1995 feiert die Volljährigkeit I nati nel 1995 festeggiano Wir möchten DANKE sagen Vogliamo Ringraziare Kultur & Geschichte Cultura e Storia Vom Brauchtum des Ostereierfärbens Leitnstöckl in neuem Glanz Quiz Toblach auf den zweiten Blick QUIZ Diamo un occhiata a Dobbiaco Toblacher Lesemonat in der Bibliothek Jahresrückblick der Bibliothek Hans Glauber Relazione annuale della Biblioteca Hans Glauber Vereine Associazioni Die weltbesten Langläufer zweimal zu Gast Junioren-Italienmeisterschaft Nordische Kombination Wir gratulieren den Eisbären zum Meistertitel Die Aufgaben der Forstbehörde bei Lawinen I compiti del Corpo Forestale in tema di valanghe Der Amateurskiclub Toblach/Dobbiaco AFC Hochpustertal Orientierungslauf im Hochpustertal Festkonzert Bläserklasse Toblach Die Heiligen Drei Könige Jugendmesse in Taisten Rodelwallfahrt Weihnachtsfeiertage im Seniorenwohnheim Informationsversammlungen im Seniorenwohnheim Aus der Gemeinde Dal Comune Kundmachung Avviso Baukonzessionen Concessioni edilizie Ratsbeschlüsse Consiglio Comunale Ausschussbeschlüsse Giunta Comunale Informationen Informazioni Frühlingshighlights im Kulturzentrum Grand Hotel Chicche musicali primaverili a C.C.Grand Hotel Jesus und die verschwundenen Frauen h ohne Kompromiss Shaolin Qi Gong Kurs in Toblach Übersicht Kurse Oberpuschtraferienspaß Sommerprogramm der Kinderfreunde Südtirol Gerechter Handel - Interregprojekt Projekt Progetto LAUF Mit der Caritas in den Urlaub Ansuchen um Benutzung schulischer Einrichtungen Domande per l utilizzo impianti delle scuole Bäckerinnung im hds Projekt Mein Gutschein Schlau gebaut Veranstaltungen Manifestazioni Der Tourismusverein informiert L Associazione Turistica informa Gemeinde Toblach - Öffnungszeiten Comune Dobbiaco - Orari di apertura IMPRESSUM: Eigentümer u. Herausgeber: Gemeinde Toblach Druck & Layout: Kraler Druck+Grafik, Brixen Übersetzungen: Angela Ceconi De Simine, Edith Strobl, Manuela Gualtieri, Giordana Galeazzi Hofer Redaktionsteam: Angela Ceconi De Simine, Christian Furtschegger, Ursula Hofer, Bernhard Mair, Agnes Mittich Steinwandter, Ulrike Rehmann, Christina Santer, Wolfgang Strobl INFO ist beim Landesgericht Bozen eingetragen ( ) Titelseite: Foto: Strobl Josef Alle Einsendungen sind zu richten an: Bibliothek Toblach - Redaktion Info Toblach Gebrüder-Baur-Str. 5b Toblach (Postweg, persönliche Abgabe, Briefkasten) Einsendeschluss für das Info Juni 2014: Freitag, COLOFONE: Editore e proprietario: Comune di Dobbiaco Stampa e Layout: Kraler Druck+Grafik, Bressanone Traduzioni: Angela Ceconi De Simine, Edith Strobl, Manuela Gualtieri, Giordana Galeazzi Hofer Team redazione: Angela Ceconi De Simine, Christian Furtschegger, Ursula Hofer, Bernhard Mair, Agnes Mittich Steinwandter, Ulrike Rehmann, Christina Santer, Wolfgang Strobl INFO è registrato al Tribunale di Bolzano ( ) Copertina: Foto: Strobl Josef Consegna materiale: Biblioteca Dobbiaco - Redazione Info Dobbiaco Via Gebrüder Baur 5b Dobbiaco (per posta, consegna personale, cassetta delle lettere) Il termine della consegna degli articoli per l Info di giugno 2014: Venerdì, 16/05/2014 2 Zum Geleit Editoriale Liebe Bürgerinnen und Bürger, Cari concittadine e concittadini, Wer in Zeiten und Tagen wie den aktuellen, in welchen der Opportunismus und die Eigeninteressen Einzelner die Oberhand zu gewinnen scheint und den Blick freigibt auf eine in einer Demokratie sehr problematischen Kluft zwischen Politiker und dem Rest der Bevölkerung, dem kann es leicht passieren, dass beim Formulieren von Gedanken über die Notwendigkeit, an einer solidarischen Gesellschaft festzuhalten, schnell als Träumer und Idealist gebrandmarkt wird. Und trotzdem: eine stärkere, allerdings rundum neu gedachte Solidarität, den Keim einer regelrechten Revolution in unserem Jahrtausend in sich tragen: eine Revolution der Bürgern Wir brauchen jedoch heute ein neues, unserer Zeit entsprechendes Fundament der Solidarität mit dem Ziel, stärker als bisher die Schwächsten unserer Gesellschaft zu erreichen. Gelingt dies nämlich nicht, bricht unsere Gesellschaft immer weiter auseinander, denn die Flut des wirtschaftlichen Wachstums hebt nicht mehr alle Boote, die Kluft von Reich und Arm wächst weiter, und der kalte Egoismus/Opportunismus Einzelner kann hohe Welle schlagen. Die soziale Wohlfahrt einer Gemeinschaft hängt jedoch nicht nur von finanziellen Mitteln ab, sondern mindestens genauso stark von der Bereitschaft und Fähigkeit der Menschen, über die eigenen Interessen hinaus zu handeln. Es muss uns daher gelingen, ein neues Fundament der Solidarität zu errichten: ohne mehr Solidarität wird es nicht leicht sein unserer Jugend, das zuzusichern was ihnen zusteht: gerechte Einkommen, soziale Sicherheit, Selbstwertgefühl. Es geht um eine soziale nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft, in der nicht mehr alle mehr besitzen, sondern alle besser leben können; in der gewonnene Zeit ein Gewinn für alle ist; in der die soziale Kohäsion das Werk der Bürger ist und das Solidaritätsprinzip die wechselseitige Verbundenheit der Menschen untereinander aufwertet. Die Solidarität betont die Freiheit des Einzelnen, verbindet sie aber mit der Verantwortung für den Mitmenschen, wertet die wechselseitige Verbundenheit der Menschen auf und widerstrebt den Ichsucht. Auch unsere Dorfgemeinschaft braucht Solidarität als ein vorrangiges Gut um sich nicht auseinander zu spalten sondern sich in einer ausgewogenen Weise weiter entwickeln zu können. Ich bin der Überzeugung dass Solidarität als soziales Gefüge kann/wird einer der revolutionärsten Aspekte der dritten Millennium sein- global wie im Kleinen. in tempi e giorni come questi, in cui gli atteggiamenti egoistici/opportunistici e gli interessi particolari sembrano avere il sopravvento, e si aprono squarci profondi fra classe politica ed il resto della popolazione, mi rendo conto che chi parla di una necessaria e nuova solidarietá sociale puo passare per un sognatore ed un idealista. Sono peró convinto che proprio ora necessiti una riflessione prospettica su di una nuova dimensione della solidarietá che sempre piú assurga da atteggiamento e comportamento di singoli alla dimensione di parametro sociale collettivo. Una rivoluzione sociale, una rivoluzione civica Senza il collante di una solidarieta diffusa la nostra societá, non piú sufficientemente sostenuta dalla crescita economica, rischia di non poter resistere ai marosi della crisi, alimentati peraltro anche da troppi atteggiamenti e comportamenti improntati ciecamente al proprio personale tornaconto. Senza un sentimento di solidarietá sociale non potremo offrire alle giovani generazioni ció che hanno pieno diritto di avere: un reddito dignitoso, la sicurezza sociale e la coscienza del loro valore. Il benessere in una collettivitá non dipende solo dalle risorse economiche, conta anzi in ugual maniera la capacitá e la disponibilitá dei singoli a perseguire al di la dell interesse personale o di gruppo, quello generale. Na va della costruzione e consolidamento di un modello di societá in cui non piú tutti debbano avere piú roba, ma in cui tutti possano vivere meglio; in cui la coesione collettiva valorizzi i rapporti interpersonali, perché l uomo non si realizza come soggetto isolato ma si esalta nella pluralitá dei contatti ed interscambi con gli altri. La soliderieta esalta la libertá dell individuo e contemporaneamente lo responsabilizza verso gli altri contrastando parimenti il miope e chiuso individualismo che opacizza la nostra societá e ne riduce la forza propulsiva. Anche nel contesto della nostra Comunitá necessitiamo della solidarietá come bene primario per contrastare le crepe che in essa si vanno ad aprire e poter equilibratamente crescere e rafforzarsi. Credo che una nuova solidarietá sociale si imponga come la vera rivoluzione del terzo millennio: a livello globale, come nel nostro piccolo. Il Vostro Sindaco Guido Bocher Euer Bürgermeister Guido Bocher 3 Titelgeschichte Tema di apertura Dem Kaiser ein päpstliches Papier und dem Dorf ein religiös kulturelles Juwel Wir kennen heute Toblach hochoffiziell als Gemeinde der Drei Zinne sowie in touristischer Prägung als Tor zu den Dolomiten. In beiden Bezeichnungen unseres Dorfes kommt seine geologische und geographische Gunstlage zum Ausdruck, obwohl wir heute eher in der Peripherie unseres Landes leben. Aber schon im ausklingenden Spätmittelalter beziehungsweise bei Anbruch der Neuzeit war die Lage Toblachs von großer Bedeutung - damals als militärstrategisches Nadelöhr und wirtschaftlicher Brückenkopf zwischen deutschen und italienischen Landen. Da damals die Hauptströme auf dem Landweg des europäischen Waren- und Personenverkehrs zwischen dem Zentrum der damaligen Hochfinanz, welche im Raum Augsburg angesiedelt war, wo die auch durch Tiroler Bergbau zu unermesslichem Reichtum gekommenen Handelsdynastien der Fugger, Welser und Baumgartner nahezu nach Gutdünken schalten und walten konnten, und dem Zentrum des Welthandels, dessen Fäden in der Republik Venedig zusammenliefen, eben auch an Toblach vorbei zogen, kam unserem Dorf eine hohe strategische Bedeutung zu. Bei Toblach oder genauer gesagt auf der Höhe von Ospitale erfolgte schließlich der Übertritt in deutsches oder italienisches Hoheitsgebiet. Die Festung Peutelstein markierte damals nämlich die nördlichste Binnenlandgrenze der Republik Venedig. Es ist daher vielleicht nicht allzu überraschend, dass unter einem Zeit seiner Regentschaft auf ste- Foto: Josef Strobl tige Mehrung persönlicher Macht und Erweiterung seiner Reichsgrenzen hinwirkenden Kaisers vom Schlage eines Maximilians I. von Habsburg es in Toblachs unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Phase heftigster kriegerischer Auseinandersetzung mit den Venezianern kommen sollte. Deren Drang nach Unabhängigkeit sowohl vom Reich wie vom Papst war legendär, war sie doch auf eine Überfülle an wirtschaftlicher Macht gestützt. Toblach (und das Pustertal), das durch Erbvertrag mit Ableben des letzten Görzer Grafen erst im Jahr 1500 ins Habsburgerreich integriert wird, würde sein Schicksal bereits nach nur wenigen Jahren mit jenem ihres neuen Regenten Maximilian I. in kriegerischer Weise verbinden. Der Anlass zum Griff zu den Waffen bot sich, als Maximilian I. von der Republik Venedig keine Erlaubnis erhielt, ihr Hoheitsgebiet zu überqueren, um in Rom aus den Händen des Papstes die Kaiserkrone in Empfang zu nehmen. Dies alles im kurzen Abriss vorausgeschickt ist es nachvollziehbar, weshalb Toblach sowohl 2008 als auch 2011 in jeweils eindrücklicher Form die 500-Jahr-Erinnerung an dieses Näheverhältnis wach gehalten hat, denn nicht zuletzt kreuzten sich mitten auf der Höhe einer gewaltigen Zeitenwende in Europa die Wege eines strategisch nicht unwichtigen Dorfes mit jenem Kaiser, durch den erst die Habsburger zum unangefochten wichtigsten Herrscherhaus von ganz Europa aufsteigen würden. Non c è due senza tre, würde man auf Italienisch sagen. Vielleicht würde es sich daher anbieten, sich nach den überaus würdigen Feierlichkeiten und Initiativen 2008 und 2011 einige Gedanken auch im Laufe dieses Jahres 2014 zwecks weiterer Aufwertung dieser Schicksalsgemeinschaft zwischen einem Dorf und seinem Kaiser zu machen. Foto: Josef Strobl 4 Titelgeschichte Tema di apertura Eine günstige Gelegenheit zur Erinnerung würde ein päpstliches Schreiben von 1514 bieten, durch welches Toblach die Ehre eines Bauwerks zuteil wurde, das wir Kaiser Maximilian I. in der Form des ältesten Kreuzwegs des gesamten historischen Tirols zu verdanken haben: und mit Bezug auf diesen Zyklus würde sich unsere Aufmerksamkeit vielleicht insbesondere auf die Schlussstation und seinen religiös wie kulturellen Höhepunkt in der Form der Hl. Grabkapelle auf dem Viktoriabühel richten. Die an seinen Soldaten, der Zivilbevölkerung und an ihm selbst über Jahre hinweg erheblich Kräfte zehrende kriegerische Auseinandersetzung mit den Venezianern hatte den Kaiser nämlich veranlasst, vor allem ab dem Zeitpunkt der wichtigen militärstrategischen Eroberung der Festung von Peutelstein, die in jener Epoche zirkulierende Mode der Errichtung eines Kreuzwegs aufzugreifen und eine Umsetzung davon auf Toblacher Boden zu stiften. In diesem Zusammenhang erwirkte Maximilian mit Datum 19. März 1514 eine sogenannte päpstliche Bulle aus der Feder des Renaissancepapstes aus dem Hause Medici Leo X, in welcher auf einen Kreuzweg Bezug genommen wird, welcher bis 1519 rein auf dem Papier bestehen sollte. Lerschachkapelle Foto: Josef Strobl Diese Bulle ist insofern interessant, als sie streng genommen zur Errichtung eines Kreuzwegs nicht wirklich notwendig gewesen wäre und außerdem auch keine Rarität unter Leo X. darstellte, denn der Papst hatte alle Mühe, die ewig klammen Kassen des Vatikans zu füllen, um unter anderem auch den von seinem Vorgänger Julius II. gewollten Petersdom zu finanzieren. Für Geld, nicht nur wenn es vom Kaiser stammte, tat dieser Papst (fast) alles. Maximilian freilich, der immer schon seiner Zeit vorauseilend konsequente Imagepflege auch in eigener Sache zu betreiben verstand, spielte dies in die Hände. Es gelang ihm, seine Stiftungsidee der offiziellen Danksagung für die erfolgreiche Wende im Venezianerkrieg mittels eines noch zu errichtenden Kreuzwegs insofern zu überhöhen und religiös von höchster Stelle zu legitimieren, indem er für sich und die Pilger, die diesen Zyklus an ausgewählten Tagen um Ostern aufsuchen würden, mittels Bulle einen Ablassbrief des Papstes ausstellen ließ - gemäß der ausufernden Praxis der damaligen Zeit zur Vergebung der Sünden So die Münze im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt. Kleine Bemerkung am Rande: Martin Luther wird keine drei Jahre später durch Geißelung des moralischen Totalversagens der offiziellen Kirchenoberen am Beispiel der kein Halten mehr kennenden Ablass-Exzesse gewaltige Erschütterungen in der Kirche herbeiführen. Abschließend sei somit festgehalten, dass sich durch eine stimmige Initiative 2014 mit Fokus vielleicht gerade auf den in den 80er Jahren liebevoll restaurierten Rundbau der Lerschachkapelle der Kreis als Dreiklang in der Würdigung des auch heute noch sichtbaren Wirkens Maximilians in und um Toblach schließen lassen würde, dessen Anfang in einem mittelalterlichen Festumzug im Sommer 2008 lag, welcher unmittelbar mit der Herbstenburg als Maximilians offizieller Hofresidenz und Kommandozentrale in Vorbereitung der kriegerischen Auseinandersetzung mit Venedig in Beziehung stand und im Spätsommer 2011 seine Fortführung in der Erinnerung an die Eroberung der Festung von Peutelstein fand und dessen Festungsanlage zum Thema gemacht hatte, auf deren Schlosswiese zum Ausklang einer gemeinsam mit den Kirchenchören, Musikkapellen, Schützenvereinen von Toblach und Ampezzo/Cortina in der dortigen Pfarrkirche gefeierten Messe durch ein Festessen auf der Burgwiese jener entscheidenden Schlacht gedacht wurde, die für Maximilian I. und somit auch Toblach die langersehnte Wende in Richtung eines wenn auch nicht allzu soliden Friedens bringen würde. Schließlich zeichneten sich die Bauernunruhen, die quer durch Europa so auch in Tirol in gewaltsamen Erhebungen der Landbevölkerung 1525 gipfeln sollten, schon am Horizont ab. Schlussbemerkung: Trotz intensiver Nachforschungen über den Verbleib des Originals besagter päpstlicher Bulle ist es nicht gelungen fündig zu werden. Weder die vatikanischen Archiven noch die Brixner Hofburg haben Kenntnis über deren Verbleib. Dr. Christan Furtschegger 5 Titelgeschichte Tema di apertura All imperatore un papello del papa e al paese un gioiello religioso culturale Prima che Dobbiaco firmasse ufficialmente come Comune delle Tre Cime e prima che in chiave turistica al nostro paese fosse dato l appellativo di Porta alle Dolomiti, si vide già gratificata per motivo di un altra ragione geografica altrettanto importante. Infatti, già in epoca tardo-medioevale e agli albori del Rinascimento Dobbiaco si trovò in condizione di illustre vicinato proprio con la Serenissima Repubblica di Venezia, vero e proprio impero commerciale che valse al territorio di Dobbiaco un doppio significato strategico sia di cruna dell ago militare che di anello di collegamento nello scambio di merci e persone tra i territori del mondo germanico ed il mondo italico. Infatti, Dobbiaco allora era situata quasi a metà strada tra il centro nevralgico della finanza mondiale di quei tempi allora concentrata in zona di Augusta, da dove le famiglie dei Fugger, Welser e Baumgartner grazie anche alle ricchezze accumulate con le miniere in Tirolo controllarono buona parte del flusso mondiale di denaro e materie prime, ed il cuore del commercio globalizzato a Venezia. Di fatto, era all altezza di Dobbiaco che a seconda della loro provenienza le merci, i pellegrini in terra santa o le persone con vari propositi di viaggio stavano per varcare la soglia verso territorio germanico o italiano e va quindi ricordato a tal riguardo che la Serenissima Repubblica di Venezia ebbe proprio come baluardo più al nord in terraferma quella fortificazione di Peutelstein o Botestagno sita tra Ospitale e Fiames. Siccome la Serenissima fu molto fiera della propria indipendenza sia da papi che da imperatori grazie soprattutto al suo eccezionale peso commerciale, non c è proprio da meravigliarsi che un imperatore ambizioso dal calibro di Massimiliano I di Asburgo dedito da sempre ad un costante allargamento dei confini del proprio Regno e ostinatissimo ad accrescere ad ogni occasione la propria gloria personale non avrebbe certo esitato a entrare in un conflitto armato durissimo per la conquista di ulteriore potere, trasformando così per alcuni anni gli immediati dintorni di Dobbiaco in teatro di aspro confronto. Quindi, il destino di Dobbiaco che appena in 1500 era passato dalla Contea di Gorizia alla Casata degli Asburgo si andava inesorabilmente intrecciando militarmente con quello di Massimiliano I. solo qualche anno più tardi, quando la Repubblica di Venezia gli avrebbe negato il permesso di attraversare il proprio territorio per recarsi a Roma al fine di ricevere la corona imperiale dalle mani del papa. Tutto ciò premesso appare quindi comprensibile che Dobbiaco abbia già nel 2008 e nel 2011 avuto cura di tenere viva la memoria cinquecentenaria in omaggio a questo destino incrociato proprio nel bel mezzo di una vero e proprio cambiamento copernicano epocale tra un paese in posizione allora piuttosto strategica ed quell imperatore, grazie al cui operato la casata di appartenenza sarebbe in seguito diventata la famiglia nobiliare più potente di tutta l Europa. Non c è due senza tre, verrebbe spontaneo pensare. Infatti, sarebbe forse auspicabile commemorarne per una terza volta anche nel 2014 un altro cinquecentenario in omaggio a questo incrocio di destini. Foto: Josef Strobl L occasione a tal riguardo si presenterebbe in forma di un papello papale risalente al 19 marzo 1514, una cosiddetta bolla rilasciata da Papa Leone X. su richiesta dell Imperatore Massimiliano I, in virtù della quale a Dobbiaco sarebbe giunto l onore della co
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